Deutsches Institut für Normung

Ort
Berlin
Leistungsumfang
Planung Hochbau und Ausbau sowie Gesamtkoordination, LPH 2-5 nach HOAI
Planungszeit
2017 - 2020
Bauherr
Deutsches Institut für Normung e.V.
Nutzung
Büro, Konferenz, Gastronomie

DIN Hauptsitz 2.0

Am Hauptsitz des Deutschen Instituts für Normung wurde eine Neustrukturierung und Komplettsanierung des bestehenden Ensembles aus den Baujahren 1956 bis 1999 entwickelt. Unter Einbindung des für die Fassade veratwortlichen Büros KimNalleweg Architekten wurde der 35.000 qm gr0ße mehrteilige Bestandskomplex zu einem modernen Gebäude umgeformt, das den aktuellen und zukünftigen Anforderungen der Arbeitswelt gerecht wird und den steten Wandel interner Organisationen unterstützt und mittragen kann.

Unter den Anforderungen der KfW70 und eines effizienten Gebäudemanagements wurde das Objekt bis auf die statische Grundstruktur zurückgebaut und in allen Bereichen auf aktuellem technischen und atmosphärischen Niveau neu hergestellt. Das Aufbrechen der alten kleinteiligen Grundriss-Struktur und die Überführung in eine flexible Arbeitswelt war wesentliches Projektziel. Als moderne, Transparenz ausstrahlende Adresse des DIN im 21. Jahrhundert sind auch Haupteingang und Foyerbereich räumlich neu gestaltet und das Mitarbeiter-Restaurant offen an die Straßenfront gelegt worden. Die Kubatur des Gebäudes wird maßgeblich verändert und in ein transparentes, offenes, den aktuellen Ansprüchen an eine tragfähige städtebauliche Situation genügendes Objekt transformiert.

Aufgrund des direkt angrenzenden Baudenkmals erfolgte dies in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege. Die Hochhausfigur wird hierfür straßenseitig ergänzt und der heterogenen Baukörper und die Dachlandschaften beruhigt. Für die Umsetzung wurden erhebliche Eingriffe in die statische Struktur und die bestehende Fundamentierung entwickelt.

Fotos: © Schnepp Renou / Rendering Fassade: © KimNalleweg Architekten